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Wietze - Wiege der deutschen Erdölförderung

Wietze ist Wiege und Ursprung der deutschen Erdölförderung. Wo einst das "Schwarze Gold" die Landschaft beherrschte, bieten heute Wald und Wiesen Erholung pur.
Wietze, am Rande der Lüneburger Heide gelegen, wurde durch seine Erdölgeschichte bekannt.
Im Jahre 1858 wurde hier eine der weltweit ersten Bohrungen niedergebracht und löste einen wahren Ölboom aus.
Auf einem Teil des alten Wietzer Ölfeldes befindet sich heute das Deutsche Erdölmuseum.
Auf einem 2 Hektar großen Ausschnitt des 1963 stillgelegten Ölfeldes Wietze befinden sich Förder- und Bohreinrichtungen aus der Zeit von 1900 bis heute.
Eine Ausstellung vermittelt auf interessante und unterhaltsame Weise den Rohstoff Erdöl, seine Gewinnung und vielfältige Verwendung und Produktion vom Aspirin bis zur Zahnbürste.
Eine nachgebaute Sickerstrecke des Erdöl-Bergwerkes zeigt, wie in Wietze Erdöl auch unter Tage bergmännisch abgebaut wurde.
Die Stechinellikapelle und den Stechinellibrunnen in Wietze-Wieckenberg sollte man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man einen Aufenthalt in Wietze plant.
Im Waldschmiedemuseum, einer parkähnlichen Anlage südlich von Wieckenberg, wird die Verhüttung von Raseneisenstein zu Eisen gezeigt.
Bei schönem Wetter genießt man auf dem Wietzer Ölberg, einer Ölsandhalde, einen beeindruckenden Ausblick in die Natur um Wietze. Wo einst das "Schwarze Gold" die Landschaft beherrschte, findet der Gast heute eine moderne Gemeinde mit einem umfangreichen Sport- und Freizeitangebot. Erholung für die ganze Familie, ruhig und beschaulich oder aktiv und dynamisch.
Hier bleiben keine Wünsche offen.

Sehenswürdigkeiten:
Hunäusbohrung, Wietzer Ölberg, Stechinellikapelle, Stechinellibrunnen

Museen:
Deutsches Erdölmuseum, Waldschmiedemuseum

Jahresveranstaltungen:
Bergbaubörse im Deutschen Erdölmuseum, Schützenfeste und Märkte in den Ortsteilen, Konzerte in der Stechinellikapelle

 

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